Ergotherapie

In der Ergotherapie werden unter Anleitung von drei Therapeutinnen vornehmlich aktive Behandlungsmethoden eingesetzt, bei denen die Bewohner/Innen überwiegend eigenständig handeln. Ziel ist eine größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit der Klienten im Alltag.

Insbesondere für Bewohner, die aufgrund ihrer schweren psychischen Erkrankung in hohem Maße eingeschränkt sind, soll in einer überschaubaren Gruppe ein ihnen angemessenes Tätigkeitsfeld geschaffen werden.

Die Übergänge zwischen Arbeitsbereichen und Ergotherapie sollen fließend sein, so dass je nach Bedürftigkeit einzelner Bewohner eine Veränderung jederzeit ermöglicht werden kann.

  • Entwicklung, Verbesserung und der Erhalt von psychischen Grundleistungsfunktionen wie Antrieb, Motivation, Belastbarkeit, Ausdauer, Flexibilität und Selbständigkeit in der Tagesstruktur
  • Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
  • Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • Situationsgerechtes Verhalten, sozio – emotionale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
  • Kognitive Funktionen
  • Psychische Stabilität und Selbstvertrauen
  • Eigenständige Lebensführung und Grundarbeitsfähigkeit

Die Beschäftigungszeiten sind generell:
Montags bis Freitags von 8.30 – 11.45 Uhr
und von 13.00 – 15.30 Uhr (Freitagsnachmittag entsprechend verkürzt).

Die individuellen Beschäftigungszeiten richten sich nach der Gruppeneinteilung.

Im Rahmen dieser Beschäftigungsstruktur gibt es immer wieder Aktivitäten wie gemeinsame Ausflüge, kleine Feierlichkeiten sowie regelmäßige Kaffee-Nachmittage mit Gesprächsrunden.

Auch in diesem Bereich errechnet sich durch ein differenziertes Bewertungsschema – bei dem sowohl die Arbeitszeit als auch die Leistung bzw. die Motivation einbezogen wird – eine monatliche Arbeitsprämie für die Beschäftigten.